Stadtplanung

 

Quartier der Generationen in Sonnenbühl.

 

Pflegeheim mit Tagespflege, Mehrzweckraum, Wohnbebauung, Platzgestaltung

 

Bauherr: Samariterstiftung und Baugenossenschaft Pfullingen eG.

 

Das Projekt auf dem ehemaligen Gelände der Strickwarenfabrik Wagner setzt sich zusammen aus einem Pflegeheim zur Betreuung von Senioren und einem Wohnprojekt mit insgesamt 18 Eigentumswohnungen.Zusätzlich befinden sich im Erdgeschoss in Kombination mit einem gemeinsam genutzten Mehrzweckraum die Kernzeitbetreuung der nahegelegenen Grundschule.

Die Verwaltung nimmt die Räume für den Pflegedienst der Samariterstiftung und der Nachbarschaftshilfe Sonnenbühl auf.

 

Pflegeheim Samariterstiftung liegt in der nördlichen Grundstückshälfte, man erreicht es über die Wiesenstraße. Die zukünftigen Wohnungen liegen in der Südhälfte direkt an der Bolbergstraße.Auf diese Weise erreicht man ein von unterschiedlichen Altersgruppen genutztes im Innenbereich autofreies  Quartier, dessen Nahtstelle durch einen Platz gebildet wird. Das gleichzeitige Verweilen von spielenden Kindern und Bewohnern ist wesentlicher Teil des Konzepts, dass mit dem Begriff Teilhabe und gegenseitiges Miteinander beschrieben werden kann.

 

Die neuangelegten Fuß-und Radwegewege durch das Quartier verbinden die Schule und den Kindergarten mit den hangaufwärts liegenden Wohnstandorten. Bolbergstraße, Wiesenstraße und Griesstraßewerden fußläufig miteinander verbunden und vernetzt.

 

Das Pflegeheim ist über zwei Geschosse organisiert. Insgesamt drei Wohngruppen mit insgesamt 41 Pflegeplätze sowie eine Tagespflege mit 14 Plätzen sind im Gebäude untergebracht.Im Erdgeschoss liegen die Verwaltung, die Infrastrukturräume wie Anlieferung und zum Platz und Eingang orientiert die öffentlichen Räume der Kernzeitbetreuung und des Mehrzweckraums.

Die Demenzgruppe befindet sich dahinter mit eigenem großzügigen Garten.

 

Im Obergeschoss liegen die anderen beiden Wohngruppen mit Terrassenflächen, die sich nach Süden zum Platz hin öffnen. Auf der anderen Seite des Platzes befinden sich die beiden Mehrfamilienhäuser mit jeweils neun Zwei-und Dreizimmerwohnungen, alle barrierefrei erschlossen.

Die Nähe des Pflegeheims ermöglicht eine möglichst lange Unabhängigkeit in den eigenen privaten Räumen.

Teil des Projekts ist die oberirdische Carportanlage, und zusätzliche Parkplätze, die von der Bolbergstraßeaus erschlossen werden.

 

Der Schwäbischen Alb ist es geschuldet, dass alle Gebäude eine satteldachähnliche Dachform haben, die Gebäude der Baugenossenschaft werden mit vorgehängten Holzfassaden verkleidet und bilden gemeinsam mit dem entsprechenden Farbkonzept des Pflegeheims eine warme ansprechende Aufenthaltsqualität.

Es entsteht ein Quartier für alle Altersgruppen, in dem das soziale Miteinander und Teilhabe gelebt wird.

 

 

 

 

 

 

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